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Vitamin D

Die Regierungen sollten die Bevölkerung ermutigen, ihr Immunsystem auf natürliche Weise mit sicheren und erschwinglichen Maßnahmen zu stärken. Zu diesem Ergebnis kommen zwei US-amerikanische Wissenschaftler in einer Studie über unerwünschte Folgen der mRNA Impfstoffe gegen die Atemwegserkrankung COVID-19.

Sie empfehlen insbesondere den Aufenthalt im Tageslicht, um den Vitamin-D-Spiegel zu erhöhen. Der Verzehr hauptsächlich biologischer Vollwertkost und von Vitamin A-, Vitamin C- und Vitamin K2-haltigen Lebensmitteln sollte gefördert werden. Ein Mangel an diesen Vitaminen wird auch mit schlechten Ergebnissen der Atemwegserkrankung COVID-19 in Verbindung gebracht.
Worse than the disease – Schlimmer als die Krankheit – Übersetzung von W. Wodarg (pdf, herunterladen)

Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle bei der Abwehr von Bakterien oder Viren

Wissenschaftler der Universität Kopenhagen haben herausgefunden, dass Vitamin D wesentlich für das Immunsystem ist. Fehlt das Vitamin D im Körper, können die Killerzellen des Immunsystems – die T-Zellen – nicht reagieren und sind nicht imstande, Krankheitserreger im Körper zu bekämpfen.

Genaugenommen ist Vitamin D kein Vitamin, sondern die Vorstufe eines Hormons. Der Körper bezieht Vitamin D bis zu 90 Prozent aus der Sonne und nur zu einem geringen Teil aus den Nahrungsmitteln. Neuere Forschungen heben seine Schlüsselfunktion außer für die bekannte Regulierung des Kalziumstoffwechsels auch für das Immunsystem, die Psyche, Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervor.

Vitamin D-Präparate haben einen positiven Effekt auf die Atemwege. Deren Einnahme halten Krankenkassen für sinnvoll, sofern ein Mangel vorliegt. Die vorbeugende Einnahme zeige keinen Zusatznutzen.

In der neuesten Studie, die im Juli 2021 veröffentlicht wurde, stellten die forscher fest, dass 84,4% der Patienten einen Mangel an Vitamin D sowie Albumin aufwiesen. Albumin ist ein Protein, das in der Leber produziert wird und hilft, Vitamine durch das Blut zu transportieren.

Bei den Vitamin-D-Spiegeln waren die Ergebnisse so überzeugend, dass die Autoren der Studie sie als „statistisch signifikant“ bezeichneten und hinzufügten: „Der Vitamin-D-Mangel scheint stark mit dem klinischen Schweregrad von COVID-19 verbunden zu sein.

Eine weitere Studie kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass ein Vitamin-D-Mangel signifikant mit dem Schweregrad einer SARS-CoV-2-Infektion korreliert.

Den Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und dem klinischen Schweregrad bestätigt auch eine Studie aus Indien. Die Schlussfolgerung der Forscher lautet: “Der Vitamin-D-Status scheint stark mit dem klinischen Schweregrad von COVID-19 verbunden zu sein. Nach der Bestätigung von COVID-19 sollte bei allen Patienten der Vitamin-D-Spiegel gemessen und eine kurative und präventive Therapie eingeleitet werden.”

Vorbeugende Einnahme von Vitamin D

Auch Krankenkassen gehen davon aus, dass Vitamin-D-Mangel gefährliche Atemwegsinfekte begünstigt. Sie empfehlen, mit dem behandelnden Arztpraxis abzusprechen, ob bei Ihnen ein Mangel vorliegen könnte und wieviel Vitamin D Sie tatsächlich benötigen. Von einer eigenmächtigen Selbstbehandlung mit Vitamin D raten Experten ab.


Dr. med. Gerd Reuther, ehemaliger Chefarzt und Facharzt für Radiologie. Träger des Eugenie-und-Felix Wachsmann Preises der deutschen Röntgen Gesellschaft. Gerd Reuther spricht über natürliche Immunisierung und Pharmainteressen.

Dieser Mitschnitt ist vom Bayrischen Rundfunk, Radio München, 07.01.2022, um 18 : 18 Uhr.

Titelbild: silviarita, pixabay


 

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