NEU: Lamy Kalligraphie Set

Kalligraphie ist hoch aktuell. Die Anzahl der Menschen, die sich mit dieser alten Kunst beschäftigen, nimmt zu. Und dies hat einen guten Grund. Denn eine schöne Handschrift macht den Schreiber unverwechselbar. Handlettering verleiht der  persönlichen Handschrift zum Beispiel auf Glückwunsch- und Einladungskarten mehr Ausdruck. Auch auf Leinwand, Papier und allen außergewöhnlichen Materialien wie Glas(kugeln), Metall oder Holz kommt die persönliche Handschrift winderbar zur Geltung.

 

Interessant zu wissen

Etymologisch leitet sich das Wort »Kalli-« vom altgriechischen »kalos« her, das »Schönheit« bedeutet; das Wort »-graphie« entspricht dem altgriechischen »-graphia« für das »Schreiben, Darstellen, Beschreiben« zu altgriechisch »graphein« für »ritzen, schreiben«. Die Kalligraphie oder Kalligrafie prägte im Wesentlichen unsere gesamte, rund 7.500jährige Schriftgeschichte. Die Lettern- und Zeichenarchitektur wird maßgeblich durch die jeweilige Schreibtechnologie, also durch Schreibwerkzeuge, Schreibflüssigkeiten und Trägermaterialien bestimmt.

Schreibwerkzeuge, Trägermaterial und Schreibflüssigkeiten

Als Schreibwerkzeuge dienen dem Kalligraphen bis heute überwiegend pflanzliche Rohre (z.B. Bambusfeder), Federkiele (z.B. Gänsekiel), Pinsel, Stahlfedern (z.B. Bandzugfeder, Spitzfeder, Redisfeder, Doppel-Strich-Feder, Notenlinienfeder), Stifte (z.B. Bleistifte, Kreidestifte) und Füllfederhalter. Als Trägermaterial bzw. Beschreibstoffe werden seit der Römerzeit mehrheitlich Papyrus, Pergament und Papier bevorzugt. Aber auch auf Leinwand, Papier und allen außergewöhnlichen Materialien wie Glas(kugeln), Metall oder Holz ist Handlettering ein Hingucker. Die Kalligraphien sind monochrom, mal vielfarbig oder auch schwarz und weiß.

SoldiSchreibflüssigkeiten sind Tinten, Tuschen und Temperafarben, die bis zur industriellen Chemie manuell aus Pflanzen (z.B. Moosflechten für Grün, Gummiarabikum als Bindemittel, Nelkenöl zur Konservierung, gallierte Eichenblätter als Gerbsäure), Steinen (z.B. Lapislazuli für Blau) und Tieren (z.B. Purpurschnecke für Purpurrot, Tintenfisch für Sepia) hergestellt wurden.

Bis zur Erfindung der Typographie in der Frührenaissance zwischen 1450 und 1457 durch den Mainzer Prototypographen Johannes Gutenberg (um 1400–1468) wurden Bücher ausschließlich von Kalligraphen geschrieben und von sogenannten »Copisti« skriptographisch vervielfältigt. Meist entstanden in klösterlichen Skriptorien, Palastschreibschulen und Kanzleien kunstvoll illuminierte Bibeln, Psalter und wissenschaftliche Werke. Beispielsweise benötigte ein Kopist für die Abschrift einer Bibel in lateinischer Sprache durchschnittlich ein halbes Jahr.

Der Beruf des Kalligraphen war ausschließlich der männlichen, sozialen und politischen Elite vorbehalten; Tommaso Parentucelli etwa, der spätere Pontifex Papst Nikolaus V. (1447–1451), war vor seiner Berufung in den Vatikan in Florenz als Kopist tätig.

erfahren sie mehr über Kalligrafie → http://www.typolexikon.de/kalligraphie/

 

Kalligraphie heute

Für die chinesische und japanische Schriftkultur ist die Kalligraphie auch heute noch wichtig und inspirierend. In Europa spielt die Kalligraphie privat, in der Kunst und im Grafikdesign Anwendung, beispielsweise bei der Entwicklung von Wortbildmarken oder bei der Beschriftung von Urkunden. Auf handschriftliches „Schönschreiben“ mit kunstvollen Verzierungen wird wieder viel Wert gelegt.

Kalligraphien dienen für unterschiedlichste Anlässe: Liebesbriefe, Trausegen, Hochzeiten, Geburtstagskarten, Trauerkarten und sonstige Grußkarten. Auf Kuverts, Einladungskarten, Tischkarten oder Weihnachtswünsche, hinterlassen sie stets einen ganz besonderen Eindruck. Jeder Buchstabe ist in seiner Gestaltung einzigartig, kein Wort, kein Schnörkel ist wie der andere.

 

Kalligraphie erlernen

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, ist es empfehlenswert zunächst die Grundtechniken der Kalligrafie zu erlernen.  Je nach Anlass und Ziel der Übung kann man man mit verschiedenen Stilelementen, unterschiedlichsten Farben, Techniken und Spitzenvarianten experimentieren. Faber-Castell zeigt die Grundtechniken der Kalligrafie und des Handletterings: So lernen Sie die Grundtechniken der Kalligrafie und des Handletterings

Der Schönschreibfüller LAMY Joy mit Kalligraphiefeder unterstützt den Wunsch nach einer besonders schönen Handschrift. Er besteht aus hochglänzenden ABS-Kunststoff. Markante Griffmulden erleichtern das Schreiben.

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