ISYbe: „Gefährliche“ Kunststoff-Trinkflaschen?

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„Gefährliche“ Kunststoff-Trinkflaschen? „Tritan“ und Co.
ISYbe Juli 13, 2016

Sie sind seit langer Zeit fester Bestandteil unseres Alltags: Trinkflaschen aus Kunststoffmaterialien. Die Vorteile dieser Flaschen liegen klar auf der Hand. Sie sind i.d.R. bruchsicher, haben ein geringes Eigengewicht und lassen sich bestenfalls hygienisch in der Spülmaschine reinigen. Doch ist die Nutzung dieser Flasche wirklich unbedenklich? Die Antwort hierauf ist ein klares „Jein“.

Unerwartete Inhaltsstoffe

Vor nicht allzu langer Zeit waren die Medien voll mit Meldungen zu den Inhaltsstoffen vieler Kunststoffprodukte. In Beißringen für Babys und Kinderspielzeug wurden gesundheitsschädliche Weichmacher entdeckt, Trinkflaschen waren trotz der Deklaration „BPA-frei“ durchsetzt mit der östrogenhaltigen chemischen Verbindung Bisphenol A. Weitere Untersuchungen haben eine ähnliche Problematik in Verpackungsmaterialien und Haushaltsgeräten zur Zubereitung von Lebensmitteln festgestellt. Die Gefahr, die von diesen Stoffen für die Gesundheit ausgehen, ist nicht zu unterschätzen: Beeinträchtigung der Entwicklung von Kleinkindern, negativer Einfluss auf die Gedächtnisleistung und allem voran ein verfrühtes Einsetzen der Pubertät. Was eine Einflussnahme auf den Hormonhaushalt bedeutet, muss man wohl den wenigsten Erwachsenen erklären.

Mangel an Alternativen?

Welche Konsequenzen ergeben sich also für den Gebrauch von Trinkflaschen? Eins vorweg: Trinkflasche ist nicht gleich Trinkflasche! Glasflaschen können splittern und wiegen sehr viel, weshalb sie gerade für Kinder nicht empfehlenswert sind. Die beliebten Aluminiumflaschen bekannter Hersteller bieten hier schon eine bessere Alternative, jedoch weisen diese bei geringsten Stößen schon Dellen auf. Die Folge sind kleinste Mikrorisse im Inneren der Flaschen, durch die metallene Stoffe in den Organismus der kleinen Benutzer gelangen, wenn sie aus diesen Flaschen trinken.

Neue Forschungen im Bereich Kunststofffertigung

Der neuartige Kunsstoff „Tritan“ ist jüngst als Ersatzstoff entwickelt worden, um die BPA-haltigen Produkte abzulösen. Der Kunststoff Polycarbonat soll hierdurch aus unseren Haushalten verbannt werden. Ein guter Vorsatz, der jedoch leider einen Haken hat: Dieses Material wird bereits aktiv für die Fertigung von Trinkflaschen eingesetzt, ohne dass eine gründliche Erforschung der chemischen Zusammensetzung, geschweige denn Langzeittest der Materialeigenschaften durchgeführt worden sind. Wir kennen also als Verbraucher die Zusammensetzung dieser Flaschen und mögliche Risiken nicht, bzw. unzureichend. Ein amerikanisches Forscherteam hat dem Stoff Tritan im Zuge einer ersten Untersuchungsreihe ebenfalls östrogenähnliche Stoffe nachweisen können.

„Tritan“, das Mittel der Wahl?

Neben diesem ersten Hinweis darauf, dass die Alternative zum BPA-haltigen Polycarbonat tatsächlich eher keine Alternative darstellen sollte, sprechen weitere Aspekte gegen eine die Nutzung. Die Lebensdauer der Flaschen hängt entschieden von der Art der Nutzung und Reinigung ab. Empfohlen wird eine Handreinigung, da das Material bereits nach 80 Spülmaschinengängen seine Funktionstüchtigkeit einbüßt. Nachhaltig ist ein solcher Flaschenkauf also leider ebenso wenig wie gesundheitlich unbedenklich.

Sinnvolle Alternativen bestehen bereits

Tatsächlich gibt es Material, das schon seit Jahrzehnten erprobt ist und sowohl im medizinischen wie auch lebensmitteltechnischen Bereich Anwendung findet. Erst vor einigen Jahren kam die Idee auf, diesen Kunststoff namens Polypropylen für die Fertigung von Trinkflaschen zu verwenden. Bisher ist PP der einzige Kunststoff, der nachweislich keine Weichmacher und Schadstoffe beinhaltet. Wir von der Firma ISYbe haben dieses Material für uns entdeckt und fertigen seit einigen Jahren Trinkflaschen, die nachhaltig produziert werden und aufgrund der langen Lebensdauer unserer Philosophie einer ökologischen Lebensweise entsprechen. Nicht nur die Materialeigenschaften sprechen für unser Angebot, sondern auch die Eigenschaften des Produktes an sich: Die Flaschen sind auslaufsicher, können hygienisch gereinigt werden und sind geschmacksneutral. Sie sind zudem auch für Heißgetränke und kohlensäurehaltige Getränke genutzt werden und können so sowohl bedenkenlos das ganze Jahr über für kleine und große Benutzer Verwendung finden. Eine sinnvolle Alternative zu Tritan und Co. ist also bereits auf dem Markt!

ISYbe Juli 13, 2016

Foto: ISYbe

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