Diesel-Standheizung für den Notfall

Die am meisten genutzten Energiequellen beim Heizen in Deutschland sind derzeit Gas und Öl. Holz, Öl und Gas zählen zu den primären Brennstoffen. Daneben gibt es sekundäre Brennstoffe wie Strom, Sonnenenergie und Umweltwärme. Im Unterschied zu den primären Brennstoffen, die direkt verbrannt werden können, müssen die sekundären Energien erst erzeugt werden bevor die Energie nutzbar ist.

Über 70 Prozent der Privathaushalte in Deutschland heizen mit Gas und Heizöl – also mit fossilen Energieträgern. Erneuerbare Energien kommen nur auf 3 Prozent.

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Grafiken/Newsroom/2022/_Interaktiv/20221219-heizen-energietraeger.html

Der im 3. Quartal 2022 in Deutschland erzeugte und ins Stromnetz eingespeiste Strom stammte zu über einem Drittel (36,3 %) aus Kohlekraftwerken und ist im Vergleich zu 2021 erheblich gestiegen.

Trotz hoher Gaspreise stieg 2022 auch die Stromerzeugung aus Erdgas: Sie war 4,5 % höher als im Vorjahresquartal und machte 9,2 % des eingespeisten Stroms aus (3. Quartal 2021: 8,8 %).

Da die Bundesregierung plant, die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 55 % gegenüber 1990 zu senken und bis 2050 Treibhausgasneutralität erreicht sein soll, ist eine Mangellage für Heizung und Strom vorauszusehen.

Zwar heizen mit Strom nur etwa 4,8 Prozent aller Haushalte, Elektro-Wärmepumpen (2,2 %) und Nachtspeicheröfen (2,6 %), aber ohne Strom funktioniert keine Heizung. Selbst herkömmliche Öl-, aber auch Gas-Zentralheizungen haben ohne Strom keinen Zündfunken, keine Steuerung und auch keine Umwälzpumpe, die das erwärmte Wärmeträgermedium zu den Heizkörpern befördert. Die Heizung steht somit still.

Eine Heizung mit Gas ist sehr effizient und für den Betrieb als Heizung gibt es Gasflaschen mit einem eigenen Heizaufsatz. Wenn genug Brennstoff in der Gasflasche vorhanden ist, kommt man mehrere Tage damit aus und kann so problemlos und vor allem eben stromlos heizen.

Eine weniger bekannte Alternative zur Gasheizung ist die Standheizung, die mit Benzin oder Diesel betrieben werden kann.

Standheizungen

Standheizungen haben in der Regel eine Leistung von 3 bis 5 kW. Bei den vom ADAC geprüften 5 kW Standheizungen liegt der Verbrauch pro Stunde bei etwa 0,5 Liter. Bei einer halbstündigen Heizphase verbraucht eine moderne Diesel-Standheizung etwa 0,2 Liter Treibstoff. Elektrische Standheizungen verbrauchen ca. 3 kWh Strom. Das Heizen mit Diesel ist, trotz des hohen Preises für Diesel, kostengünstiger als mit Benzin oder Strom.

Diesel-Standheizungen werden schon seit längerer Zeit zum Beheizen der Kabinen von Autos, Wohnmobilen, Wohnwagen, Lastwagen, Schiffen usw. verwendet. Sie eignen sich auch für Haus, Lager, Fabrik, Büro und andere Innenräume.

Die Dieselheizung verbrennt Diesel, um damit Luft zu erwärmen. Die erwärmte Luft wird in das Wohnmobil geblasen und heizt so den Innenraum. Zusätzlich zum Brennmaterial Diesel wird für den Betrieb der Dieselheizung (und insbesondere der Dieselpumpe) Strom benötigt, den entweder ein Akku oder eine Powerstation liefern kann.

Beispiel für eine Diesel-Standheizung: VEVOR 12V Standheizung, Luftheizung, 8 KW

    • Modell: WF5001 / Heizleistung: 8 KW
    • Kraftstoff Benzin: Diesel
    • Nennspannung:12 V
    • Schalter: Taste
    • Tankinhalt: 5 L/1,3 Gal
    • Auto-Klimaanlage Typ: Heizung
    • Kraftstoffverbrauch (L/H): 0,1-0,24
    • Arbeitstemperatur: -40 ℃~+80 ℃
    • Gewicht: ca. 18,18 lbs/8,25 kg
    • Größe: 15,4x6x16,3 Zoll/39×15,3×41,5 cm

    (Beachten Sie, dass die maximale Lagermenge von Treibstoff begrenzt ist.)

    Bei der Verwendung der Geräte in Innenräumen muss auf die Ableitung der Auspuffgase nach außen geachtet werden!

    Für die Inbetriebnahme benötigen Sie eine 12 Volt Spannungsquelle. Sie muss mindestens 150 Watt liefern. Dazu eignen sich unter anderem eine Powerstation mit einem 12 Volt-Ausgang oder auch eine Autobatterie.

    Die Folgen zu niedriger Temperaturen werden oft unterschätzt

    Ein Team um Antonio Gasparrini vom Hygiene- und Tropeninstitut in London Kaltes Wetter ist einer Studie zufolge für die Gesundheit viel schädlicher als warmes.

    Forscher haben für die Untersuchung 74 Millionen Todesfälle zwischen 1985 und 2012 in 13 Staaten quer über den Erdball ausgewertet. Das Ergebnis der Wissenschaftler: Kälte ist für etwa 20 Mal mehr Todesfälle verantwortlich als Wärme. Das Team veröffentlichte die Studie 2015 in der Medizin-Zeitschrift “The Lancet”.

    Laut WHO erhöhen runtergekühlte Wohnungen die Zahl der Erkrankungen und Sterbefälle in der kalten Jahreszeit, denn bei kalten Temperaturen verengen sich die Blutgefäße, wodurch sich das Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risiko erhöht. Das zeigte auch eine dänische Studie (2021). Demnach erhöhte eine niedrigere Raumtemperatur als 18 Grad im Winter in Regionen mit gemäßigtem oder kaltem Klima das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie Atemwegserkrankungen. Und auch das Sterberisiko durch die genannten Krankheiten stieg. Ähnliches gilt für Asthma-Patienten.

    Im Winter 2012/2013 kostete eine Eiseskälte etwa 31.000 in England das Leben. Viele, vor allem ältere Menschen konnten die exorbitanten Gas- und Strompreise nicht bezahlen und sahen sich vor die Wahl gestellt, entweder Lebensmittel einzukaufen, oder die Heizung laufen zu lassen. Die Kälte begünstigt nicht nur Lungenentzündungen, sondern auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Thrombosen. Dem Office for National Statistics nach betreffen 80 Prozent der mit Kälte zusammenhängenden Todesfälle Menschen, die über 75 Jahre alt sind, berichtet die DW.

    Frieren für die Klimalüge?

    Da die Bundesregierung plant, dass bis 2030 die CO2-Emissionen um mindestens 55 % gegenüber 1990 zurückgehen sollen und bis 2050 Treibhausgasneutralität erreicht sein soll, ist eine Mangellage für Heizung und Strom vorauszusehen.

    Es sind politische Ziele, die die Bundesregierungen und die Regierungen der EU verfolgen und einer neu entstandenen Industrie moralische (“Klimaschutz”) und finanzielle Vorteile gewährt. CO2 gilt als der alleinige oder hauptsächliche Grund für eine angeblich gefährliche Erderwärmung. Auf der Grundlage dieser Annahme verfolgt die EU einen fundamentalen Umbau des Energiesystems, der nahezu alle Bereiche der Volkswirtschaft betrifft.

    Es werde zunehmend erneuerbarer Strom in den Sektoren Verkehr und Wärme eingesetzt, sagt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Es beruft sich dabei auf “Langfristszenarien für die Transformation des Energiesystems in Deutschland“. Strom aus erneuerbaren Energien soll den Zielen der Bundesregierung entsprechend aber zukünftig die wichtigste Energieform sein. Insbesondere der Ausbau der Windenergie ist in den Modellen zentral für die Energiewende.

    Die Energiepolitik stößt jedoch an Grenzen. Denn derzeit deckt Deutschland rund drei Viertel seines Energieverbrauchs durch den Import von Energieträgern (z. B. Erdgas, Mineralöl, Steinkohle). Um den Strombedarf zu decken, setzt die Bundesregierung auf “umfangreiche Stromimporte” erneuerbare Energien.

    Deutschland macht sich vom Ausland abhängig

    In dem Artikel “Wie kann das Energiesystem der Zukunft aussehen?”, erklärt die Bundesregierung:

    “Gleichwohl wird Deutschland auch zukünftig umfangreich Energie importieren müssen. Zum einen sind die Flächenpotenziale zur Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energien in Deutschland begrenzt. Zum anderen ist der Import von Energie kosteneffizient, da im Ausland oftmals günstigere Standorte für erneuerbare Energien vorhanden sind. Deshalb wird Deutschland in den meisten Szenarien langfristig zu einem Nettoimporteur von Strom.”

    Die Bundesregierung dokumentiert in einem einzigen Satz ihren gefährlichen Irrtum.

    • Zwar ist es dem Ausland möglich, Energie kostengünstig zu produzieren, wenn es auf Kohle (Polen), Kernenergie (Frankreich, Niederlande) und Fracking-Gas (USA) setzt, aber die Kosten der importierten Energie legt nicht Deutschland fest.
    • Wenn in Deutschland zu wenig Wind weht, um ihn in Strom umzuwandeln, fehlt er häufig auch im Ausland. Es ist ein Irrglaube, dass in Europa immer genügend weht weht, um alle Länder mit Strom zu versorgen. Das Branchenportal windbranche.de stellt das aktuelle Wind- und Strömungsszenario in einzelnen europäischen Ländern zur Verfügung.
    • Die Werbelüge “erneuerbare Energien” verdient den Negativpreis “Goldener Windbeutel”, wie ihn die Organisation Foodwatch einmal im Jahr für besonders dreiste Werbelügen verleiht. Strom wird durch Energiewandlung erzeugt, das heißt, der Atmosphäre wird Energie entzogen. Dieser physikalische Prozess ist unter anderem für das Phänomen “Wind Stilling” und Versteppungen verantwortlich. Womit die Kontrolle sämtlicher Aktivitäten der Menschen zur Bekämpfung des “menschengemachten Klimawandels” niemals beendet und eine Ewigkeitsaufgabe sein wird.

    Titelbild: 5688709, pixabay


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