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190.000 Haushalte ohne Strom nach heftigen Regenfällen

Hochwasser

In vielen Teilen Deutschlands hat der Regen für Chaos gesorgt. Straßenabschnitte sind vielerorts blockiert, im Bahnverkehr kommt es zu erheblichen Verspätungen. Der Dortmunder Hauptbahnhof meldet, dass der Bahnverkehr in westliche Richtung vorübergehend außer Betrieb ist. Mehrere Autobahnen sind wegen Überflutung gesperrt. In Rheinland-Pfalz rief der Kreis Vulkaneifel nach starken Regenfällen und Überschwemmungen den Katastrophenfall aus, berichtet Focus Online. Viele überschwemmte Straßen und Ortschaften seien nicht mehr erreichbar. Mehrere Schulen sollen geschlossen bleiben. In der Nacht auf Donnerstag starben laut Spiegel allein im Eifel-Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz vier Menschen.

Der Tagesspiegel berichtet von eingestürzten Häusern und Dutzenden Vermissten in der Eifel, die Wupper-Talsperre sei zwischenzeitlich zur akuten Lebensgefahr geworden.

Ein Netzbetreiber informiert von Stromausfällen in etwa 190.000 Haushalten.

Die Feuerwehr Wuppertal wies auf Twitter bereits in der Nacht darauf hin, dass durch einen Stromausfall auch die Wasserversorgung betroffen sei. Sie bat, den Trinkwasserverbrauch vorsorglich einzuschränken. Zum aktuellen Zeitpunkt sei die Versorgung jedoch sichergestellt, die Feuerwehr könne aber nicht beurteilen wie lange das noch der Fall sein werde und wie lange der Stromausfall noch anhalte.

04:52 Uhr: Die Stadt Wuppertal teilt auf Twitter mit: “Wir würden die Entwarnungs-Meldungen nur zu gern bestätigen, geht aber leider noch nicht: Die Situation bleibt angespannt. Die #Wupper hat im Stadtgebiet einen extrem hohen Pegel, der weiter steigen kann. Der Überlauf der Talsperre(n) ist noch nicht durch!.”

Auch das Online Radio Wuppertal funktionierte nicht mehr.. 3:37 Uhr: Radio Wuppertal

Eine Entwarnung konnte die Feuerwehr auch um 6:50 Uhr nicht geben.

Die Stadt Wuppertal erklärte gegen 8:20 Uhr: “Es gibt so viele Fragen, die wir leider noch nicht beantworten können. Zum Beispiel: Wann ist mein Strom wieder da?” Bitte ruft mit solchen Fragen NICHT das Notfalltelefon an. Erstens haben die auch keine Antwort und zweites ist das Telefon für Notfälle gedacht!”

Viele Institutionen in Wuppertal seien aufgrund der Unwetterfolgen heute teils schwer oder gar nicht zu erreichen, twitterte die Stadt gegen 9:13 Uhr. “Wenn ihr Termine im Stadtgebiet, insbesondere in Wupper-Nähe, habt und diese schieben könnt, dann tut es bitte!”

Bis zum späten Vormittag hatte sich an der Lage nichts geändert. “Wir können es total verstehen – die meist gestellte Frage an uns ist derzeit, wann der Strom bei euch wieder angestellt wird. Das wird wohl leider noch dauern! Wir brauchen dazu einen Rückgang des Wupper-Pegels, den wir wir frühestens am Nachmittag erwarten”, twitterte die Stadt um 11:14 Uhr.

Notvorrat anlegen und bewirtschaften

Es gibt gute Gründe, sich einen Notvorrat anzulegen und ihn zu bewirtschaften. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten:

Titelbild: jsptoa, pixabay 


 
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